Robotdyrkede Foderroer sind im ökologischen Landbau auf dem Vormarsch
Økologisk NuSeit mehreren Jahren werden Roboter in der ökologischen Pflanzenproduktion im ganzen Land für die Aussaat und Pflege von Zuckerrüben eingesetzt. Sowohl Zuckerrüben als auch Futterrüben wurden mit unterschiedlich zufriedenstellenden Ergebnissen angebaut. Die Kapazität war nicht immer ausreichend, und das Endergebnis entsprach manchmal nicht den Erwartungen. Wenn die Keimung gut ist und die Systeme optimal funktionieren, sind die Ergebnisse jedoch gut. Die ständigen kleinen Verbesserungen scheinen in diesem Jahr zu vernünftigen Feldern mit Futterrüben zu führen, mit vielen gut etablierten Rüben und einer anständigen Unkrautbekämpfung. In Dänemark hat sich die Fläche der robotergestützten Rübenproduktion deutlich erhöht, insbesondere bei ökologischen Zuckerrüben, aber auch bei Futterrüben. Ein Beispiel sind Farmdroid-Roboter, die unter anderem auf Tjele Gods eingesetzt werden. Hier wurden fünf solarbetriebene Roboter für die Aussaat und das Unkrautjäten von Futterrüben investiert, jeder mit einer Kapazität von bis zu 20 Hektar. Die Roboter säen mittels GPS und halten die Felder zwischen und in den Reihen unkrautfrei, bis die Rüben selbst gegen das Unkraut konkurrieren können. Insgesamt sind in Dänemark bis zu 50 Farmdroid-Roboter im Einsatz, sowohl in der ökologischen Zuckerrübenproduktion in Ost-Dänemark als auch bei Futterrüben im ganzen Land. Neben solarbetriebenen Lösungen sind weitere Technologien in Entwicklung. Es werden unter anderem traktorgespannte Roboter getestet, die Kameratechnologie verwenden, um Rübenpflanzen zu erkennen und präzise zu jäten – eine Aufgabe, die sonst viel manuelle Arbeit erfordert. Hier ist der Roboter nicht für die Aussaat zuständig, sondern ausschließlich für die präzise Reinigung. Er ist auf einem Traktor montiert, der die Spur selbst hält und praktisch ohne Fahrer fahren kann. ØkologiRådgivning Danmark beteiligt sich als fachlicher Berater am Projekt 'CropCut' im Rahmen von GUDP. Hier fährt eine traktorgespannte Maschine, die schneller arbeitet als die solarbetriebenen Roboter, unter anderem aufgrund der Breite und des Traktorantriebs, was die Kapazität erheblich erhöht. Ein weiterer Vorteil dieser Maschine ist, dass eine große Saatmenge ausgesät werden kann, woraufhin die Maschine die Rüben selbst ausdünnt, falls die Keimung gut verlaufen ist. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass es weiterhin Herausforderungen gibt: Schlechte Saatqualität und Krankheiten bei den Rüben haben Probleme verursacht, bei denen das Unkraut an manchen Stellen die Oberhand gewinnt. Außerdem besteht weiterhin Bedarf an Feinabstimmung der Programmierung, damit die Unkrautstechzahn schnell und präzise reagiert, während gleichzeitig eine hohe Arbeitstempo erreicht wird. Wenn dies gelingt, könnte die Kapazität weit über die heutigen circa 20 Hektar hinausgehen, die die solarbetriebenen Roboter erreichen. Eine traktorgespannte Maschine mit 12 Reihen, wie zum Beispiel der Robovator, könnte mindestens vier bis fünf km pro Stunde fahren, was eine Kapazität von mehreren hundert Hektar pro Roboter bedeutet. Da Rüben gleichzeitig eine sehr begehrte Kultur in der ökologischen Milchproduktion sind, sieht die Zukunft für sowohl die Roboter als auch die Futterrüben vielversprechend aus. Kürzlich wurden auch Roboter entwickelt, die Unkrautpflanzen mit einem Laserstrahl anhand von Bilderkennung treffen können, was eine gezieltere und schonendere Unkrautbekämpfung in der Kultur ermöglichen soll. Kurz gesagt, es findet weiterhin eine große Entwicklung statt – auch für andere Reihenfrüchte als Rüben. Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Die Roboter sind gekommen, um zu bleiben, und sie werden in Zukunft sowohl präziser, flexibler, effizienter als auch mit größerer Kapazität sein.
Von: Martin Carlsen, Pflanzenberater, ØkologiRådgivning Danmark
Roboter werden seit mehreren Jahren für die Aussaat und Pflege in der ökologischen Pflanzenproduktion im ganzen Land eingesetzt. Sowohl Zuckerrüben als auch Futterrüben wurden mit unterschiedlich zufriedenstellenden Ergebnissen angebaut. Die Kapazität war nicht immer zufriedenstellend, und das Endergebnis war manchmal unter den Erwartungen.
Wenn die Keimung gut ist und die Systeme optimal funktionieren, sind die Ergebnisse jedoch gut. Die kleinen Verbesserungen, die ständig erfolgen, scheinen in diesem Jahr für vernünftige Futterrübenfelder zu sorgen, mit vielen gut etablierten Rüben und einer anständigen Unkrautbekämpfung.
In Dänemark haben sich die Flächen der robotergestützten Rübenproduktion stark ausgeweitet, insbesondere bei ökologischen Zuckerrüben, aber auch bei Futterrüben. Ein Beispiel sind die Farmdroid-Roboter, die unter anderem auf Tjele Gods eingesetzt werden.
Hier wurden fünf solarbetriebene Roboter für die Aussaat und das Unkrautjäten von Futterrüben investiert, jeder mit einer Kapazität von bis zu 20 ha. Die Roboter säen mittels GPS und halten die Felder frei von Unkraut, sowohl zwischen den Reihen als auch in den Reihen, bis die Rüben selbst gegen das Unkraut konkurrieren können. Insgesamt sind in Dänemark bis zu 50 Farmdroid-Roboter im Einsatz, sowohl in der ökologischen Zuckerrübenproduktion in Ost-Dänemark als auch bei Futterrüben, die im ganzen Land verteilt sind.
Neben solarbetriebenen Lösungen sind weitere Technologien in Entwicklung. Es werden unter anderem traktorgespannte Roboter getestet, die Kameratechnologie verwenden, um Rübenpflanzen zu erkennen und präzise zu jäten – eine Aufgabe, die sonst viel manuelle Arbeit erfordert.
Hier übernimmt der Roboter nicht die Aussaat, sondern ausschließlich die präzise Unkrautbekämpfung. Er ist an einen Traktor montiert, der selbst die Spur hält und praktisch ohne Fahrer fahren kann.
ØkologiRådgivning Danmark beteiligt sich als fachlicher Berater am Projekt 'CropCut' im Rahmen von GUDP. Hier fährt eine traktorgezogene Maschine, die schneller arbeiten kann als die solarbetriebenen Roboter, unter anderem aufgrund der Breite und des Traktorfahrantriebs, was eine Vervielfachung der Kapazität bedeutet.
Ein weiterer Vorteil dieser Maschine ist, dass eine große Saatgutmenge ausgesät werden kann, woraufhin die Maschine die Rüben selbst ausdünnen kann, wenn die Keimung gut verlaufen ist. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass es noch Herausforderungen gibt: Schlechte Saatgutqualität und Krankheiten bei den Rüben haben Probleme verursacht, bei denen das Unkraut an manchen Stellen die Oberhand gewinnt.
Außerdem besteht weiterhin Bedarf an Feinabstimmung der Programmierung, damit die Jätzähne schnell und präzise reagieren, während gleichzeitig eine hohe Arbeitstempo erreicht wird. Wenn das gelingt, könnte die Kapazität weit über die etwa 20 ha hinausgehen, die die solarbetriebenen Roboter heute erreichen. Eine 12-reihige traktorgespannte Maschine, wie zum Beispiel der Robovator, könnte mindestens vier bis fünf km pro Stunde fahren, was eine Kapazität von mehreren hundert Hektar pro Roboter bedeutet.
Da Rüben gleichzeitig eine sehr begehrte Kultur in der ökologischen Milchproduktion sind, ist eine große Zukunftsperspektive für die Roboter sowie für die Futterrüben sichtbar. Kürzlich wurden auch Roboter entwickelt, die Unkrautpflanzen mit einem Laserstrahl aus Bilderkennung treffen können, was eine gezieltere und schonendere Unkrautbekämpfung in der Kultur ermöglichen soll.
Kurz gesagt, es ist noch viel Entwicklung im Gange – auch für andere Reihenfrüchte außer Rüben. Die Schlussfolgerung ist klar: Die Roboter sind gekommen, um zu bleiben, und sie werden in Zukunft immer präziser, flexibler, effizienter und mit größerer Kapazität sein.