Roger Bader: Konstante im heimischen Eishockey
Radio FRO 105.0
Zu Gast in der neuesten Ausgabe des magischen Dreiecks ist der Chefcoach des österreichischen Herren-Eishockey-Nationalteams Roger Bader.
Seit 2014 in Österreich, seit 2016 an der Bande des Herren-Eishockeynationalteams, seit 2017 Sportdirektor. Roger Bader hat sich im österreichischen Eishockey zu einer Konstanten entwickelt. Zu Gast in der aktuellen Episode unseres Sport-Podcasts „Das magische Dreieck“.
Seit 1988 (!) hinter der Bande im Eishockey aktiv: dem gebürtigen Winterthurer Roger Bader mangelt es definitiv nicht an Erfahrung. Über bekannte Vereine wie Kloten, Fribourg-Gottéron, dem Züricher SC sowie in Nachwuchsnationalteams der Eidgenossen nahm Roger Bader 2014 den Ruf aus Österreich wahr. Zuerst im Nachwuchs, ab 2016 auch als Cheftrainer der Herren-Nationalmannschaft. Ein Posten, den er bis heute behalten hat. Erfolgsbedingt verlängert hat sich sein Kontrakt bis zumindest 2028, wobei mit der Qualifikation für die olympischen Spiele im Jahr 2030 natürlich noch ein nächstes sportliches Highlight angepeilt wird.
Doppelrolle als Head Coach und Sportdirektor
Roger Baders Aufgaben liegen aber nicht nur im Coaching hinter der Bande. Als Bindeglied zwischen Verband und Liga muss er natürlich auch die Anforderungen zwischen der Entwicklungen österreichischer Spieler (nicht nur, aber auch für das Nationalteam) und die bei Klubs oft kurzfristigeren Denkweisen hinsichtlich sportlichem Erfolg unter einen Hut bringen. Dabei plädiert er für die sukzessive Verringerung von Transferkartenspielern (oft als „Ausländer“ oder „Legionäre“ salopp bezeichnet), um Spielern mit österreichischem Pass die Entwicklung zu vereinfachen. Ein Brett, das oft dicker scheint, als es vielleicht von Vornherein schon wirkt.
Aber auch in der Zusammenarbeit im ÖEHV-Team setzt Bader auf Kontinuität. Ein etabliertes Spielsystem, dazu Spieler, die „beim Nationalteam noch ein Stück besser werden sollen“ – der Kommunikator Bader setzt hier auch auf die persönliche Entwicklung von Spielern. Konkurrenzfähig nach oben sei das Team immer, wie etwa der Viertelfinaleinzug bei der WM 2025 in Stockholm und Herning bewies. Dennoch mahnt Bader zur Bescheidenheit – und betont, dass der Klassenerhalt bei der A-WM nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist. Viel Spaß beim Reinhören in die aktuelle Ausgabe unseres Sport-Podcasts „Das magische Dreieck“!