Rights of Nature – Natur als Person und nicht als Sache

Orange 94.0
Rights of Nature – Natur als Person und nicht als Sache

Was würde geschehen, wenn unsere Gesetzgebung Natur als Person und nicht als Sache begreifen würde? Auf der ganzen Welt gibt es Bestrebungen, „ökologischen Entitäten“, also zum Beispiel Bäumen, Flüssen, Tieren und Landschaften, Persönlichkeitsrechte zuzusprechen. Zur diesjährigen Tagnachtgleiche, am 23. September 2026, fand erstmals der „Rights of Nature Day“ in Wien statt. Der „Tag der Rechte … Weiterlesen

Was würde geschehen, wenn unsere Gesetzgebung Natur als Person und nicht

als Sache begreifen würde? Auf der ganzen Welt gibt es Bestrebungen,

„ökologischen Entitäten“, also zum Beispiel Bäumen, Flüssen, Tieren und

Landschaften, Persönlichkeitsrechte zuzusprechen. Zur diesjährigen

Tagnachtgleiche, am 23. September 2026, fand erstmals der „Rights of

Nature Day“ in Wien statt. Der „Tag der Rechte der Natur“ wurde von Eva

Vesovnik, Norbert Mayr und Julia Balasch ausgerufen und gemeinsam mit

vielen Mitstreiter:innen in der Orangerie Kagran gefeiert. Es gab

Vorträge, Diskussionen, Rituale und Lesungen. In dieser Sendung hört ihr

einen Ausschnitt aus dem Programm: Die „Abhängigkeitserklärung von der

Natur“ wird verlesen. Manuel Liendo erzählt vom Naturverständnis der

indigenen Gemeinschaft in Bolivien, in der er aufwuchs. Dominique

Zimmermann spricht über den Schutz von Wildnis-Gebieten und liest das

Insekten-Manifest. Thomas Wallentin gibt Einblicke in die juristischen

Grundlagen, in die Geschichte des Rechts und in aktuelle Entwicklungen

rund um das Recht der Natur. Sithara Pathirana engagiert sich für die

Bürgerin Donau.

 

Alle Infos zum nun jährlich gefeierten „Tag der Rechte der Natur“ gibt

es hier: https://rightsofnatureday.earth/

 

Sendungsgestaltung: Julia Grillmayr für Radio Orange/OpenUp

Musik von Andreas Neumeister