Transhumanismus klingt nach fantastischem technologischem Fortschritt: Wir sollen ewig leben, klüger werden, die Grenzen unseres menschlichen Körpers überwinden. Brain-Computer-Interfaces sollen uns mit Maschinen verschmelzen lassen oder unser Bewusstsein in die Cloud uploaden. Wir werden uns genetisch optimieren, für Jahrhunderte einfrieren und auf fremden Planeten weiterleben. Der Vortrag von Florian Aigner durchleuchtet solche Visionen wissenschaftlich und zeigt: Sie sind oft völlig unhaltbar. Sie ignorieren Naturgesetze und behaupten Unmögliches. Verständlich werden sie aber, wenn man ihre soziale und politische Funktion betrachtet: Transhumanismus dient als Heilsversprechen, das kapitalistische Macht festigt und ausbaut. Das Volk braucht neues Opium, finden Tech-Milliardäre - und Silicon Valley liefert.
Transhumanismus klingt nach fantastischem technologischem Fortschritt: Wir sollen ewig leben, klüger werden, die Grenzen unseres menschlichen Körpers überwinden. Brain-Computer-Interfaces sollen uns mit Maschinen verschmelzen lassen oder unser Bewusstsein in die Cloud uploaden. Wir werden uns genetisch optimieren, für Jahrhunderte einfrieren und auf fremden Planeten weiterleben.
Der Vortrag von Florian Aigner durchleuchtet solche Visionen wissenschaftlich und zeigt: Sie sind oft völlig unhaltbar. Sie ignorieren Naturgesetze und behaupten Unmögliches. Verständlich werden sie aber, wenn man ihre soziale und politische Funktion betrachtet: Transhumanismus dient als Heilsversprechen, das kapitalistische Macht festigt und ausbaut. Das Volk braucht neues Opium, finden Tech-Milliardäre - und Silicon Valley liefert.
Die erste re:publica Vienna bringt das wichtigste europäische Festival für digitale Gesellschaft, Politik, Technologie und Kultur nach Österreich.
Vom 2. bis 3. Oktober 2026 verwandelt sich das Kulturhaus Brotfabrik in einen Ort für Debatten und Keynotes mit internationalen Sprecher*innen.
Die Veranstaltung wird von OKTO aufgezeichnet und ab 5. Oktober in Slots um 18:00 und 23:10 Uhr präsentiert.