Hassrede, Bedrohung, Agitation: Faschistische Akteure und Netzwerke setzen zunehmend Fadenkreuze auf die Demokratie, ihre Strukturen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dabei gerät auch die freie Presse verstärkt unter Beschuss. Kein Wunder. Gerade seriöser und machtkritischer Journalismus ist Menschenfeinden, Allmachtsphantastikern und Antidemokraten ein Dorn im Auge. Und doch fallen deutschsprachige Leitmedien gerade in diesen Zeiten immer wieder durch Praktiken auf, die aktiv mit journalistischer Professionalität, Integrität und Ethik brechen: Eugeniker werden mit medialer Reichweite geadelt. Pro-und-Contra-Meinungsstückeverformen Menschenrechte zur reinen Meinungssache, degradieren Menschenwürde zum Verhandlungsgegenstand. Und auch die journalistische Bewertung von Weltgeschehen wird zunehmend verweigert. Journalistische Medien sind kritische Infrastruktur für Freiheit und Gerechtigkeit. Doch sind sie gegen das faschistische Comeback und seine extremistische Landnahme gewappnet? Welche zentrale Rolle kommt ihnen dabei zu? Und wie sehen Wege in den wehrhaften Journalismus aus in einer Echtzeit-vernetzten Welt aus? Der medienanalytische Vortrag zeigt: Medien müssen sich jetzt entscheiden.
Hassrede, Bedrohung, Agitation: Faschistische Akteure und Netzwerke setzen zunehmend Fadenkreuze auf die Demokratie, ihre Strukturen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dabei gerät auch die freie Presse verstärkt unter Beschuss. Kein Wunder. Gerade seriöser und machtkritischer Journalismus ist Menschenfeinden, Allmachtsphantastikern und Antidemokraten ein Dorn im Auge. Und doch fallen deutschsprachige Leitmedien gerade in diesen Zeiten immer wieder durch Praktiken auf, die aktiv mit journalistischer Professionalität, Integrität und Ethik brechen: Eugeniker werden mit medialer Reichweite geadelt. Pro-und-Contra-Meinungsstückeverformen Menschenrechte zur reinen Meinungssache, degradieren Menschenwürde zum Verhandlungsgegenstand. Und auch die journalistische Bewertung von Weltgeschehen wird zunehmend verweigert.
Journalistische Medien sind kritische Infrastruktur für Freiheit und Gerechtigkeit. Doch sind sie gegen das faschistische Comeback und seine extremistische Landnahme gewappnet? Welche zentrale Rolle kommt ihnen dabei zu? Und wie sehen Wege in den wehrhaften Journalismus aus in einer Echtzeit-vernetzten Welt aus?
Der medienanalytische Vortrag zeigt: Medien müssen sich jetzt entscheiden.
Die erste re:publica Vienna brachte das wichtigste europäische Festival für digitale Gesellschaft, Politik, Technologie und Kultur erstmals nach Österreich. Vom 2. bis 3. Oktober 2026 wurde das Kulturhaus Brotfabrik zum Ort für Debatten und Keynotes mit internationalen Sprecher*innen. OKTO hat die Veranstaltung aufgezeichnet und präsentiert die Highlights seit 5. Oktober in den Slots um 18:00 und 23:10 Uhr.