re:publica Vienna: INVESTIGATIVJOURNALISMUS ALS HANDWERK: WIESO MEDIEN ALTE RECHERCHE-TECHNIKEN LERNEN MÜSSEN, UM DIE LIBERALE DEMOKRATIE ZU RETTEN - FLORIAN KLENK

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re:publica Vienna: INVESTIGATIVJOURNALISMUS ALS HANDWERK: WIESO MEDIEN ALTE RECHERCHE-TECHNIKEN LERNEN MÜSSEN, UM DIE LIBERALE DEMOKRATIE ZU RETTEN - FLORIAN KLENK

Anhand konkreter Fälle – darunter der Tod von Insassen in österreichischen Haftanstalten – zeigt er, wie Recherchen entstehen: von der ersten Hypothese über das Auffinden von Quellen und Informanten bis zur Konfrontation mit Behörden und Mächtigen. Klenk gibt dabei seltene Einblicke in das vergessene Handwerk des Investigativjournalismus: in die Kunst, relevante Informationen zu erkennen, Akten zu lesen, Quellen zu prüfen und verborgene Zusammenhänge sichtbar zu machen. Er erklärt, warum investigative Arbeit sich grundlegend vom hektischen Tagesjournalismus unterscheidet: Sie braucht Zeit, Präzision, Fachwissen und Beharrlichkeit. Investigative Journalistinnen und Journalisten arbeiten wie Forscher – sie rekonstruieren Zusammenhänge, die andere übersehen. Der Vortrag zeigt, wie aus scheinbar unsichtbaren Details gesellschaftliche Debatten, Reformen und manchmal sogar neue Regeln entstehen können – und warum investigativer Journalismus heute wichtiger ist denn je, um Rechtsstaat und liberale Demokratie zu stärken, zu verteidigen und zu erklären.

Anhand konkreter Fälle – darunter der Tod von Insassen in österreichischen Haftanstalten – zeigt er, wie Recherchen entstehen: von der ersten Hypothese über das Auffinden von Quellen und Informanten bis zur Konfrontation mit Behörden und Mächtigen. Klenk gibt dabei seltene Einblicke in das vergessene Handwerk des Investigativjournalismus: in die Kunst, relevante Informationen zu erkennen, Akten zu lesen, Quellen zu prüfen und verborgene Zusammenhänge sichtbar zu machen. Er erklärt, warum investigative Arbeit sich grundlegend vom hektischen Tagesjournalismus unterscheidet: Sie braucht Zeit, Präzision, Fachwissen und Beharrlichkeit. Investigative Journalistinnen und Journalisten arbeiten wie Forscher – sie rekonstruieren Zusammenhänge, die andere übersehen. Der Vortrag zeigt, wie aus scheinbar unsichtbaren Details gesellschaftliche Debatten, Reformen und manchmal sogar neue Regeln entstehen können – und warum investigativer Journalismus heute wichtiger ist denn je, um Rechtsstaat und liberale Demokratie zu stärken, zu verteidigen und zu erklären. Die erste re:publica Vienna brachte das wichtigste europäische Festival für digitale Gesellschaft, Politik, Technologie und Kultur erstmals nach Österreich. Vom 2. bis 3. Oktober 2026 wurde das Kulturhaus Brotfabrik zum Ort für Debatten und Keynotes mit internationalen Sprecher*innen. Die Teams von OKTO und Moment Magazin haben die Veranstaltungen aufgezeichnet und präsentieren die Videos seit 5. Oktober in den Slots um 18:00 und 23:10 Uhr.